Jahresrückblick 2014

Ein Jahr voller glücklichen und schönen Momenten aber auch traurigen Ereignissen.

Wir sind dieses Jahr tollen, beeindruckenden, faszinierenden und liebevollen Menschen begegnet und möchten uns hiermit bei allen bedanken, die unser Leben mit diesen Bekanntschaften reicher gemacht haben.

 

 

Nach einem Aufbautraining im Winter starten einige der Pferde im Januar ihre erste Saison auf der Finca la Mimbre. Mit anderen arbeiten wir weiter um ihr Vertrauen zu stärken. So zum Beispiel unsere Samira. Über ein halbes Jahr ist sie bereits bei uns, läuft nicht mehr davon, reisst sich nicht mehr los und lässt auch den Hufschmied an ihre Hufe. Nur einen Menschen möchte sie nicht tragen. Darum gewöhnen wir sie mit einem Fellsattel und einem Stofftier daran. Ganz schnell gewinnt sie Vertrauen und lässt sich schließlich reiten. Die ersten Ausritte darf sie als Handpferd mit gehen und schließlich darf sie ein anderes Handpferd führen. Eine großartige Entwicklung.

Im Februar dann – ein Glücksfall – Luna kommt zu uns.

Eine ruhige, ausgeglichene Cruzado-Stute. Ihr Besitzer hat kein Geld mehr, um sie sich leisten zu können, wünscht sich aber einen schönen Platz für sie. Ihm gehört ein großes Lob ausgesprochen, so ist er Luna auch schon gebisslos geritten. So kann die Saison richtig los gehen.

Leider bleibt das Glück nicht das ganze Jahr bei uns zu Hause – oder vielleicht doch?

Im Juli dann – unser Esel Momo verunfallt in der Nacht. Vier Wochen kämpfen wir um sein Leben, bis eines Morgens das Unglaubliche geschieht. Nach vier Wochen, einigen Tierarztbesuchen, zwei Anrufen zum Einschläfern, einigen schlaflosen Nächten und etlichen Tränen kann Momo wieder alleine aufstehen.


Fast zeitgleich bekommt die Herde der Finca la Mimbre Zuwachs von zwei Wallachen – Duque glückselig über seine neue Heimat – wurde er doch in einer kleinen, dunklen, engen Box ohne Einstreu gehalten – findet sofort einen Platz neben der Herdenchefin Tissa. Gitano, aus einer vermeintlich guten Haltung kommend, so stellt sich heraus, dass er doch misshandelt wurde. Auch er findet einen Platz neben einer Stute - unserer Solana.

Stück für Stück gewinnen wir auch Gitanos Vertrauen.

 

Nach einem ausgebuchten Sommer, folgt der ruhigere Herbst. Es bleibt etwas Zeit das schöne Wetter zu genießen und Ausschau zu halten nach einem besseren Futter für die Pferde. Tatsächlich wir finden tolles Bergheu.

Unsere Reise führt uns ganz weit in den Norden. In einem süßen Städtchen verweilen wir einen Nachmittag, bevor es uns wieder nach Hause zieht. 

 

Zum Ende des Jahres wird es dann doch noch mal turbulent. Wer uns kennt, weiß, dass wir die Finca immer weiter verändern und nach den besten Lösungen suchen. So haben wir unser Heulager und die Fressständer erweitert sowie die Sattelkammer verändert.

 

Bis zuletzt bleibt es spannend bei uns. Am 21. Dezember kommt Neo zu uns. Neo ist ein 18 Monate altes süddeutsches Kaltblut. Er ist sehr menschenbezogen und wir freuen uns auf seine Entwicklung. Jetzt darf er einfach nur Kind sein.

 

Ganz ruhig lassen wir am Lagerfeuer mit Stockbrot und Folienkartoffeln das Jahr ausklingen.

 

Wir bedanken uns nochmal bei euch, dass wir eure Gastgeber in Andalusien sein durften und freuen uns auf die, denen wir es noch sein dürfen. 

 

Vielen Dank 2014